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Uhrenbeweger, Technik:
Ein Uhrenbeweger wird dazu verwendet, eine Automatikuhr, die nicht getragen wird - beispielsweise ein Sammlerstück - zu bewegen. Die Uhr würde sonst stehen bleiben und dabei ihre Ganggenauigkeit einbüßen. Sie wird auf einen Halter montiert, der mit Hilfe eines Elektromotors langsam um die Uhrenachse gedreht wird. Die Hauptfeder der Uhr bleibt damit ständig gespannt. Ein Uhrenbeweger kann dem Besitzer dabei helfen die Gangungenauigkeit zu prüfen und das aufwendige Nachstellen, besonders bei Uhren mit vielen Kalenderfunktionen zu sparen. Uhrenbeweger sind in der Regel mit diversen Aufzugsprogrammen (= Drehprogrammen) ausgestattet. Diese Aufzugsprogramme werden nach der Anzahl der Umdrehungen pro Tag klassifiziert. Man spricht von engl.: TPD = Turns Per Day, Deutsch: UPT = Umdrehungen Pro Tag. Automatikuhren benötigen auf die eingebauten Uhrwerke (=Kaliber) abgestimmte Programme. An sehr guten Uhrenbewegern kann ein individuell für jede Uhr abgestimmtes Aufzugsprogramm eingestellt werden. Die Anzahl der Umdrehungen pro Tag für ein bestimmtes Uhrenmodell richtet sich nach den Angaben des Uhrmachers oder des Herstellers. Im technischen Datenblatt des eingebauten Kalibers ist im Allgemeinen auch die TPD und die Drehrichtung des Kalibers angegeben. Die meisten Automatik-Kaliber benötigen 650 bis 900 TPD. Neuerdings bieten einige Uhrenbeweger eine sogenannte Schlafphase, dass bedeutet, dass der Uhrenbeweger für einen Zeitraum von ca. 8-15 Stunden ruht (besonders fürs Schlafzimmer geeignet), die 650 -900 Umdrehungen verteile sich dann auf den Rest des Tages.
Uhrenbeweger, Empfehlung:
Wir empfehlen nur Uhrenbeweger von namhaften Herstellern wie Swiss Kubik, Underwood, Elma (Elma Motion), Kadloo, Beco Technic (Birkenstock, Hamburg), MTE, S1 Deluxe mit Uhrenbeweger - Motoren von MTE oder Rapport London. Uhrenbeweger aus chinesischer Produktion können wir wegen der geringen Haltbarkeit nicht empfehlen.
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